Alexandra Tacke hat Neuere deutsche Literatur, Philosophie und italienische Philologie in München, Berlin und Chicago studiert. Zurzeit ist sie Gastprofessorin am Germanistischen Institut der Kazimierz-Wielki Universität in Bydgoszcz/Bromberg (Polen). Promoviert hat sie sich 2010 am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer kulturwissenschaftlichen Arbeit zu Rebecca Horn. Künstlerische Selbstpositionierungen im kulturellen Raum (Böhlau 2011) (Prädikat: Summa cum laude). 2016 ist ihre zweite Monographie zu Schnitzlers “Fräulein Else” und die Nackte Wahrheit. Novelle, Verfilmungen und Bearbeitungen im Böhlau Verlag erschienen.

Weitere Forschungsschwerpunkte:
- Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder in den europäischen Literaturen und Medien (Don Juan, Casanova, Dandy, Carmen, die Neue Frau der 1920er)
- Blindheitsdiskurse vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
- Darstellung von Disability in Literatur und Film
- Kultur- und Symbolgeschichte des Ateliers, Künstler- und Autorschaftskonzepte vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
- Geschichtsnarrationen und Bilderpolitiken: Holocaust, RAF, Wende
- Intermedialität: Literatur und Fotografie, Literatur und Film, Literatur und Kunst, Literatur-Comics etc.
- Gegenwartsliteratur und -kultur
- Gender Studies
- Kultur- und Symbolgeschichte der Mauer

Aktuelle Forschungsprojekte:

  • Eine Literatur- und Ästhetikgeschichte der Blindheit vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
  • GrenzErfahrungen: Eine Symbol- und Kulturgeschichte der Mauer