Alexandra Tacke hat Neuere deutsche Literatur, Philosophie und italienische Philologie in München, Berlin und Chicago studiert. Vom Sommersemester 2005 bis Sommersemester 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie 2010 mit einer kulturwissenschaftlichen Arbeit zu Rebecca Horn. Künstlerische Selbstpositionierungen im kulturellen Raum (erschienen 2011 im Böhlau Verlag) mit der Bestnote >summa cum laude< promoviert worden ist. Zurzeit ist sie Gastprofessorin am Germanistischen Institut der Kazimierz-Wielki Universität in Bydgoszcz/Bromberg (Polen). Seit 2016 liegt ihre zweite Monographie zu Schnitzlers “Fräulein Else” und die Nackte Wahrheit. Novelle, Verfilmungen und Bearbeitungen im Böhlau Verlag vor.

Weitere Forschungsschwerpunkte:
- Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder in den europäischen Literaturen und Medien (Don Juan, Casanova, Dandy, Carmen, die Neue Frau der 1920er)
- Blindheitsdiskurse vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
- Darstellung von Disability in Literatur und Film
- Kultur- und Symbolgeschichte des Ateliers, Künstler- und Autorschaftskonzepte vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
- Geschichtsnarrationen und Bilderpolitiken: Holocaust, RAF, Wende
- Intermedialität: Literatur und Fotografie, Literatur und Film, Literatur und Kunst, Literatur-Comics etc.
- Gegenwartsliteratur und -kultur
- Gender Studies
- Kultur- und Symbolgeschichte der Mauer

Aktuelle Forschungsprojekte:

  • Eine Literatur- und Ästhetikgeschichte der Blindheit vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
  • GrenzErfahrungen: Eine Symbol- und Kulturgeschichte der Mauer